Seminarreihe zur Qualifizierung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Insbesondere BGM-Verantwortliche in Unternehmen müssen auf die neuen Anforderungen der sich wandelnden Arbeitswelt eingehen. Damit sie Betriebliches Gesundheitsmanagement gewinnbringend umsetzen können, sind sie auf eine kontinuierliche Weiterbildung angewiesen. Die psyGA-Seminarreihe unterstützt Betriebe dabei, Gesundheitsmanagerinnen und -manager praxisbegleitend weiterzubilden. Sie ist in Kooperation mit dem Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft (iAW) der Leibniz Universität Hannover entstanden.

Warum eine Seminarreihe zur Qualifizierung im BGM?

Ziel der Seminarreihe ist es, die Teilnehmenden in wesentlichen Elementen und Aktivitäten des BGM zu qualifizieren, mit denen sie in ihren Betrieben die Einführung und Umsetzung des BGM-Prozesses begleiten können. Hierzu gehören Grundlagen wie rechtliche Vorgaben ebenso wie Instrumente und Methoden zur Gefährdungsbeurteilung und Evaluation. Auch die Vorbereitung und Begleitung von BGM als Veränderungsprozess sowie neue Herausforderungen im BGM sind Elemente der Seminarreihe.

Im Begleitheft zur Seminarreihe sind Vorschläge für die inhaltliche Aufbereitung und die didaktische Gestaltung der einzelnen Module enthalten. Zudem enthält es eine Anleitung zum Einsatz der Lehrmaterialien wie Präsentationen, Arbeitsaufgaben und Hintergrundinformationen. Die Qualifizierung sollte über einen längeren Zeitraum stattfinden. Wir empfehlen, die Teilnehmenden über einen Zeitraum von etwa neun Monaten zu begleiten.

Modul 1

Grundlagen des BGM

Im ersten Modul werden die Grundlagen des BGM vermittelt. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über BGM und definieren Ziele für ihren Betrieb.

Modul 2

Methoden und Instrumente

Im zweiten Modul lernen die Teilnehmenden, Mitarbeitende einzubeziehen, Prozesse zu gestalten und zu moderieren und dadurch den Kernprozess des BGM im Unternehmen umzusetzen.

Modul 3

BGM als Veränderungs-

prozess

Das dritte Modul macht die Teilnehmenden mit Ansätzen der Organisationsentwicklung und des Changemanagements vertraut und vermittelt ihnen, wie sie Fachwissen nutzen sowie Strategien entwickeln und anwenden. 

Modul 4

Herausforder-

ungen im BGM

Im vierten Modul greifen die Teilnehmenden neue Herausforderungen auf – wie zum Beispiel kulturelle Unterschiede der Mitarbeitenden – und lernen, auf Entwicklungen im Rahmen des BGM-Prozesses zu reagieren.

Werden Sie aktiv!

Die Materialien des Projekts psyGA bieten spannende Informationen zum Thema psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und praktische Tipps, wie Sie gezielt die Gesundheit im Betrieb schützen und fördern können.

Alle Angebote sind kostenlos verfügbar.

Einige ausgewählte Materialien und Arbeitshilfen:

Handlungshilfe für
ein BGM

Handlungshilfe für

ein BGM

Praxisordner für Führungskräfte

Praxisordner für Führungskräfte

Handlungshilfe für Führungskräfte

Handlungshilfe für Führungskräfte

Holen Sie sich Unterstützung!

Wenn es um die konkrete Umsetzung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement im eigenen Betrieb geht, kann eine externe Beratung sehr hilfreich sein. Verschiedene Institutionen und Projekte bieten solche Beratungen an und können erster Ansprechpartner sein, wenn es konkret wird.

BKK Dachverband e.V.

Das Gesundheitsportal "BGM-Online. Gesundheit erfolgreich managen" des BKK Dachverbands e.V. stellt alle Aspekte eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements vor - von den Grundlagen über Bewegung und Ernährung hin zu Stress, Sucht und dem Betrieblichen Wiedereingliederungsmanagement. Selbsttests und verschiedene Tools unterstützen Unternehmen bei den ersten Schritten im BGM und geben Anhaltspunkte, sich im weiten Feld der Gesundheitsförderung zu orientieren.
 
www.bgm-bkk.de

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Mit der „Toolbox“ bietet die BAuA ein breites Angebot an Methoden und Instrumenten für die Praxis.

www.baua.de

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Der Internetauftritt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bietet vielfältige Informationen zu Themen wie Arbeitssicherheit, Arbeitsrecht, Arbeit 4.0.  

www.bmas.de

Bundesministerium für Gesundheit

Der Internetauftritt des Bundesministeriums für Gesundheit bietet vielfältige Informationen zu Themen wie Betrieblicher Gesundheitsförderung und dem Präventionsgesetz.

www.bundesgesundheitsministerium.de

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ist der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand. Die Internetpräsenz bietet umfassende Angebote wie Vorschriften, Regeln und Informationen der gesetzlichen Unfallversicherung, Praxisbeispiele, Themen „von A bis Z“ im Kontext von Prävention sowie weitere relevante Informationen rum um Sicherheit und Gesundheit.

www.dguv.de

Deutsches Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung

Das Deutsche Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung hat verbesserte Kooperation von Akteuren in der BGF zum Ziel. Durch eine zunehmende Vernetzung soll die Verbreitung der Betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützt werden.

Das Netzwerk untergliedert sich in die Foren „Kleine und Mittlere Unternehmen“, „Öffentlicher Dienst“, „Gesundheitswesen/Wohlfahrtspflege“ und „Arbeitsmarktintegration“. Es bietet Tagungen, Workshops und Informationsmaterialien an und unterstützt auch direkt bei der Implementierung und Umsetzung von Gesundheitsförderungskonzepten.

www.dnbgf.de

Beratungsstelle für Technologiefolgen und Qualifizierung

Die Beratungsstelle für Technologiefolgen und Qualifizierung bietet eine breite Auswahl an Informationen zur Arbeitsplatzgestaltung. Schwerpunkte sind hierbei Arbeitsplatz Büro, Psychische Belastungen und Stress, Software, Arbeitsorganisation und Managementkonzepte, Gefährdungsbeurteilung, Organisation Arbeitsschutz, Gesundheitsvorsorge, Rechtsgrundlagen, Grundkurs Büroalltag. Möglich ist aber auch eine direkte Beratung zur Arbeitsgestaltung im Büro.

www.ergo-online.de

Portal Gefährdungsbeurteilung

Dieses Portal der BAuA bietet alle notwendigen Informationen zur Gefährdungsbeurteilung. Diese gliedern sich auf in Basiswissen, Handlungshilfen und Expertenwissen einschließlich Beispiele guter Praxis.

www.gefaehrdungsbeurteilung.de

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist eine Initiative von Bund, Ländern und der gesetzlichen Unfallversicherung. Das Ziel dieser Initiative ist die Modernisierung des Arbeitsschutzes in Deutschland und die Unterstützung von Betrieben bei der Stärkung von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten. Hierzu werden Handlungshilfen und Empfehlungen für den betrieblichen Arbeitsschutz bereitgestellt.

www.gda-portal.de

Initiative Gesundheit und Arbeit

Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) ist eine Kooperation des BKK-Dachverbands, der DGUV, des AOK-DV und des VDEK. Sie beobachtet aktuelle Entwicklungen in der Arbeitswelt und untersucht, wie sich veränderte Arbeitsbedingungen und Anforderungen auf die Gesundheit der Beschäftigten auswirken können. Es werden regelmäßig wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Themenfeldern Prävention und Betrieblicher Gesundheitsförderung zur Verfügung gestellt. Insbesondere die Schriftenreihen iga-Aktuell, iga-Reporte, iga-Fakten eignen sich zur Auseinandersetzung mit aktuellen Themen im Kontext Arbeit und Gesundheit.

www.iga-info.de

Initiative Neue Qualität der Arbeit

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt stehen neue Ansätze einer modernen Arbeits- und Personalpolitik, um mit Hilfe praxisorientierter Lösungen Organisationen bei der Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen zu unterstützen. Die Internetpräsenz bietet eine Übersicht über Beratungsmöglichkeiten, Handlungshilfen, Vernetzungsmöglichkeiten, Online-Checks und Praxis-Leitfäden. 

www.inqa.de