Empfehlungen zur Förderung der psychischen Gesundheit

Wissenschaftliche Studie der BAuA empfiehlt psyGA-Handlungshilfen

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat den Abschlussbericht zu ihrem vielbeachteten Forschungsprojekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt – Wissenschaftliche Standortbestimmung“ vorgelegt. Der Bericht bietet eine wissenschaftlich fundierte Übersicht über psychische Belastungsfaktoren bei der Arbeit. Die dabei identifizierten 22 Einflussfaktoren lassen sich den Themenbereichen „Arbeitsaufgabe“, „Arbeitszeit“, „Führung und Organisation“ und „Technische Faktoren“ zuordnen. Wichtiger Bestandteil sind außerdem zehn Empfehlungen, die aus den vorliegenden Ergebnissen abgeleitet wurden und Strategien aufzeigen, um die psychische Gesundheit in der Arbeitswelt zu fördern. So empfiehlt der Bericht unter anderem, „Führungskräfte und Beschäftigte als primäre Gestaltungsakteure zu stärken“ und betont, dass zahlreiche Befunde der ausgewerteten Studien auf die Bedeutung der Führungskräfte für eine der psychischen Gesundheit zuträgliche Gestaltung von Arbeit verweisen.

Diesen Ansatz verfolgt auch psyGA mit seinen Materialien und Angeboten für Führungskräfte und Beschäftigte. PsyGA-Arbeitsergebnisse werden folgerichtig im Bericht der BAuA auch konkret im Rahmen der zehn Empfehlungen intensiv aufgegriffen und deren Nutzung empfohlen. Das zeigt, dass psyGA mit der Erweiterung der Perspektive hin zur Ressourcenstärkung und dem Ansatz, passgenaue Angebote für Unternehmen, Fachakteure und Beschäftigte anzubieten, auch aus wissenschaftlicher Sicht den richtigen Weg eingeschlagen hat.

„Bestehendes Wissen sammeln, aufbereiten und in die betriebliche Ebene transferieren“, lautet der Auftrag des INQA-geförderten Projektes psyGA. Mit der Studie der BAuA zum Forschungsprojekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ kann psyGA jetzt auf einen neuen qualitätsgesicherte Wissenspool zurückgreifen, diesen für Impulse für die betriebliche Praxis aufgreifen und in die Entwicklung neuer psyGA Handlungshilfen einspeisen.