Gesundheitsförderung lohnt sich

Report der Initiative Gesundheit und Arbeit

Betriebliche Prävention kann die steigende Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland um durchschnittlich ein Viertel senken. Das geht aus dem aktuellen Report der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) hervor. Er basiert auf rund 2.400 Studien und gibt einen Überblick über Erkenntnisse zu den Auswirkungen von Betrieblicher Gesundheitsförderung.

Es zeigt sich: Betriebliche Gesundheitsförderung lohnt sich sowohl aus Unternehmenssicht als auch aus Sicht der Beschäftigten. Betriebe können einen belegbaren finanziellen Nutzen aus Investitionen in die Gesundheit ziehen. Zugleich senkt Betriebliche Gesundheitsförderung die krankheitsbedingten Fehlzeiten im Durchschnitt um ein Viertel. Im Bereich psychischer Erkrankungen ist der Nutzen besonders hoch. Programme, die in diesem Bereich verschiedene Maßnahmen miteinander kombinieren, können sich überaus positiv auf die Prävention psychischer Belastungen auswirken.

Geht es um Betriebliche Gesundheitsförderung, besitzen viele Betriebe noch Entwicklungspotential. Die im Report aufgeführten Erkenntnisse können dazu genutzt werden, die Unternehmensführung von der Einführung betrieblicher Präventionsmaßnahmen zu überzeugen. Somit kann ein gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld geschaffen werden, das einen positiven Effekt auf die (psychische) Verfassung der Beschäftigten hat.

Der iga.Report 28 kann hier heruntergeladen werden.