Hoher Druck am Arbeitsplatz

Viele Beschäftigte arbeiten am Limit

40 Prozent der Befragten empfinden stetigen Druck am Arbeitsplatz, fast jeder Fünfte stößt regelmäßig an seine persönliche Leistungsgrenze. Dabei führt das Arbeiten unter permanentem Stress zu einer Gefährdung der Gesundheit. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann Stiftung und der BARMER GEK.

Ursache von Stress ist laut Studie vor allem der gestiegene Druck bei der Arbeit. So stellen 42 Prozent der Befragten eine zunehmende Arbeitsbelastung bei sich fest. Die Hälfte aller Befragten glaubt, die eigene Arbeitsmenge nicht oder nur kaum beeinflussen zu können. Die Autoren wollen mit den Ergebnissen der Studie gezielt Unternehmen erreichen. Diese müssten ein gesundes Arbeitsumfeld schaffen, um das selbstgefährdende Verhalten der Beschäftigten zu reduzieren, so die Forscher. Sie raten zum Beispiel dazu, regelmäßige Zielvereinbarungsgespräche mit den Mitarbeitern zu führen, in denen gemeinsam realistische Ziele vereinbart werden.

Mit dem Gesundheitsmonitor analysieren die Bertelsmann Stiftung und die BARMER GEK die Entwicklungen in der Gesundheitsversorgung. Für die repräsentative Studie wurden rund 1.000 Vollbeschäftigte befragt.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.