Digitalisierung am Arbeitsplatz

Neue Forschungsergebnisse des Bundesarbeitsministeriums

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat aktuelle Ergebnisse zu Verbreitung und Folgen der Digitalisierung am Arbeitsplatz veröffentlicht. In dem neuen Forschungsmonitor heißt es:

Die Digitalisierung der Arbeit hat große Umwälzungen zur Folge. Kaum ein Bereich der Arbeitswelt bleibt davon unberührt. Dienstleistungen sind ebenso betroffen wie Fertigungsprozesse oder Betriebsstrukturen. Doch in welcher Weise verändert sich durch die fortschreitende Digitalisierung die tägliche Arbeit? Welche Chancen bieten sich, welche Bedenken äußern Beschäftigte? Diese und weitere Fragen lassen sich anhand von neuen repräsentativen Daten aus der zweiten Befragungswelle einer repräsentativen Beschäftigten- und Betriebsbefragung („Linked Personnel Panel“) beantworten.

Der Monitor „Digitalisierung am Arbeitsplatz“ fasst die Kernergebnisse zusammen. Er zeigt unter anderem, dass „Beschäftigte durch technologische Veränderungen am Arbeitsplatz einerseits eine körperliche Erleichterung und verringerte Anforderungen an die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen erleben“. Andererseits verspürten aber auch 80 Prozent der Befragten die Notwendigkeit, sich weiterzuentwickeln. Auch erfährt etwa ein Drittel der Beschäftigten eine größere Entscheidungsfreiheit aufgrund technologischer Entwicklungen, während 15 Prozent berichten, dass die Anforderungen an die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen gesunken seien.

Der Monitor kann kostenlos über die Internetseite des BMAS bestellt und hier heruntergeladen werden.

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