Mythen zum Thema Burnout

„Spektrum der Wissenschaft“ prüft gängige Vorurteile

Um das Thema Burnout ranken sich viele Mythen. Grund genug, Annahmen wie Burnout sei „eine Frage der Persönlichkeit“ oder „ein Phänomen unserer Zeit“ kritisch zu hinterfragen. Das Wissenschaftsmagazin „Spektrum der Wissenschaft“ geht in einem online verfügbaren Presseartikel elf Mythen zum Thema Burnout auf den Grund.

Nach der Definition des „Burnout-Syndroms“ von Wissenschaftlern um Christina Maslach gibt es drei Kernsymptome: „emotionale Erschöpfung, eine subjektiv empfundene verminderte Leistungsfähigkeit oder Wirkungslosigkeit sowie Depersonalisierung, also einen Zustand, in dem sich Betroffene als leblos oder unwirklich empfinden, so dass Körper und Geist wie voneinander losgelöst erscheinen.“ Besonders hartnäckig hält sich der Mythos, Burnout werde allein durch schlechte Arbeitsbedingungen verursacht. Zwar sind schwierige Arbeitsbedingungen wie der Mangel an Einflussmöglichkeiten auf die eigene Tätigkeit eine häufig beklagte Ursache für Burnout-Symptome. Auf der anderen Seite gilt die Einbindung in ein funktionierendes soziales Netzwerk als wichtiger Schutzfaktor, um der Burnout-Spirale zu entgehen. Schwierige private Beziehungen hingegen, fördern das Gefühl der Überforderung.

Eine eigenständige Diagnose der anerkannten Klassifikationssysteme ist Burnout trotz häufig gegenteiliger Berichterstattung nicht. In jedem Fall sollten die Symptome immer sorgfältig und am besten frühzeitig abgeklärt werden um eine schwerwiegende Erkrankung zu verhindern.

Hier geht es zum vollständigen Artikel von Spektrum der Wissenschaft.

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