Psychische Erkrankungen sorgen für mehr Fehltage

Wie können Unternehmen dem Trend entgegenwirken?

 
 
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Psychische Erkrankungen sorgen in Deutschland für zunehmend mehr Fehltage. Zwischen 2008 und 2016 habe sich die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage wegen psychischer Leiden mehr als verdoppelt. Das berichtet die Deutsche Presseagentur (dpa), die sich auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag bezieht.

Insgesamt kam es im genannten Zeitraum zu fast 560 Millionen Krankheitstagen wegen psychischen Erkrankungen. Mit der Entwicklung der Fehltage ging laut Bundesministerium für Gesundheit ein volkswirtschaftlicher Schaden von 75 Milliarden im Jahr 2016 einher, was einer Zunahme von knapp 75 Prozent entspreche. Die Regierung argumentierte, dass die Zahl der Krankschreibungen auch auf die deutliche Zunahme der Erwerbstätigkeit seit 2008 zurückzuführen sei.

Die Gestaltung der Arbeitsbedingungen hat nachweislich Einfluss auf die physische und psychische Gesundheit und auf die Leistungsfähigkeit von Beschäftigten sowie auf die Produktivität von Unternehmen. Welche Faktoren Einfluss nehmen und wie sich Wirkungszusammenhänge darstellen können, ist mittlerweile gut erforscht.

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