Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt vernetzt denken

Erfolgreiches psyGA-Zukunftsforum in Berlin
Foto: Thomas Meyer, OSTKREUZ Agentur der Fotografen

Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik folgten der Einladung des BKK Dachverbandes und des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Anfang Juni zum psyGA-Zukunftsforum in Berlin. Gemeinsam  diskutierten sie Bedarfe und Handlungsansätze zum Schutz und zur Förderung der psychischen Gesundheit in einer zunehmenden digitalisierten Arbeitswelt.

Was schützt und stärkt die psychische Gesundheit heute? Was brauchen Unternehmen zukünftig in einer digitalisierten Arbeitswelt? Wie sehen dazu konkrete Bausteine aus und welche Rolle können das Projekt psyGA und die Initiative Neue Qualität der Arbeit dabei spielen? Um Lösungsansätze für diese Fragen zu finden, wurde zunächst in einem Experteninput der aktuelle Forschungsstand zu Belastungen und Ressourcen im Zusammenhang mit der psychischen Gesundheit beleuchtet. Im Anschluss entwickelten die Teilnehmenden des Zukunftsforums vernetzte Lösungsansätze für den Arbeits- und Gesundheitsschutz, die betriebliche Prävention und Gesundheitsförderung sowie die arbeitsplatznahe Versorgung. Zahlreiche Anwendungs- und Praxisbeispiele sowie weitere Experteninputs aus Gesundheitsversorgung, Wirtschaft und Politik rundeten das Programm ab.

Ziel des Zukunftsforum war, die Frage, wie psychische Gesundheit in der Arbeitswelt auch in Zukunft gefördert werden kann, aus den Blickwinkeln der verschiedenen Akteure zu beleuchten und Impulse für kooperierende Aktivitäten zu geben. Auch psyGA erhielt viel Input für die weitere Projektarbeit. „Die zweitägige Veranstaltung brachte uns konkrete Impulse für die Entwicklung von Ideen sowie eine außerordentlich positive Resonanz von Wissenschaft, Unternehmenspraxis und Transfermanagern zur Arbeit des Projektes“, bestätigt Peter Krauss-Hoffmann, psyGA-Projektleiter beim BMAS.

Eine Veranstaltungsdokumentation folgt.