Vermischung von Beruf und Privatleben

Mehrheit bevorzugt Trennung von Arbeit und Freizeit

Fast zwei Drittel aller Beschäftigten in Deutschland sprechen sich für eine klare Trennung zwischen Berufs- und Privatleben aus. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Karriereberatungsunternehmens von Rundstedt. 69 Prozent befürchten sogar, dass die fehlende Trennung von Freizeit und Beruf tendenziell zu mehr Arbeit führe. Unter Work-Life-Blending versteht man die Auflösung der Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben. In einigen Branchen vermischen sich beide Bereiche durch gesellschaftliche und technologische Entwicklungen zunehmend.

Mehr als 40 Prozent der Befragten sehen jedoch auch Vorteile im Work-Life-Blending. So zum Beispiel eine flexible Zeiteinteilung verbunden mit einer besseren Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben. Dem gegenüber sehen 73 Prozent die Gefahr einer zunehmenden psychischen Belastung. Sie befürchten, dass Arbeitnehmer durch die zunehmende Verschmelzung von Privat- und Berufsleben schlechter vom Job abschalten können.

Für die repräsentative Studie wurden 623 berufstätige Männer und Frauen in Voll- und Teilzeit befragt.

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