psyGA-Arena sucht nach Lösungswegen

 

Fotos: Kolja Matzke

Warum dringen wir mit unseren Bemühungen nicht durch?

Warum dringen wir mit unseren Bemühungen nicht durch? Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der BKK-Dachverband hatten Expertinnen und Experten zu dieser Frage am 18. Januar nach Köln eingeladen. Über 100 Interessierte waren der Einladung zur psyGA-Arena gefolgt und gaben im Vorfeld ihr (obligatorisches) Statement ab. Trotz Sturm „Friederike“ schafften es viele in den 28. Stock des LVR-Turms, um gemeinsam der Leitfrage auf den Grund zu gehen und Lösungsansätze zu erarbeiten.

In der ersten Fishbowl-Runde wurden nach kurzen Impulsen von drei Statement-Gebern die größten Herausforderungen – sowohl innerbetriebliche als auch außerbetriebliche – auf dem Weg zu einer wirkungsvolleren psychischen Gesundheitsförderung diskutiert. Dabei lag der Fokus bewusst auf der Problemanalyse. Im anschließenden Ideenlabor erarbeiteten die Anwesenden zusammen, wie die psychische Gesundheit in der Arbeitswelt in Zukunft besser geschützt und gestärkt werden kann. Die Vorschläge reichten von einer besseren Zusammenarbeit und Kommunikation aller Stakeholder über explizitere Nutzenargumente für Entscheider in Betrieben hin zu Entstigmatisierungs-Kampagnen.

Die Ergebnisse des Tages wurden auf die Praxis übertragen und Aufgaben und Zuständigkeiten abgeleitet: Was bedeutet das Gehörte für die unterschiedlichen Akteure in Unternehmen, Krankenkassen, Beratungen und Politik? Was nehmen wir mit und welche neuen Perspektiven wurden gewonnen? Ein abschließendes Get-Together bei Sonnenuntergang hinter dem Kölner Dom rundete das Programm ab. Durch das ergebnisoffene und dialogorientierte Format konnten sich die Teilnehmenden während der gesamten Veranstaltung austauschen und einbringen.

Eine Übersicht der Ergebnisse und Lösungsansätze bietet Ihnen die Dokumentation der psyGA-Arena (PDF, 900 KB).